Strategien der Windpark - Projektierung
transparent erklärt
Die erfolgreiche Projektierung von Windparks ist ein komplexer Prozess, der technisches Know-how, umfassende Analysen und enge Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern, Behörden und Gemeinden erfordert. Ziel ist es, geeignete Flächen zu identifizieren, die technischen und rechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen und wirtschaftlich tragfähige Windenergieanlagen zu realisieren. Dabei berücksichtigen wir sowohl ökologische Aspekte als auch die Interessen der Flächeneigentümer.
Wir setzen auf drei bewährte Ansätze: die Weißflächenanalyse zur Erschließung neuer Potenzialflächen, die Greenfield-Projektierung auf bereits ausgewiesenen Windvorranggebieten und das Repowering zur Modernisierung bestehender Anlagen.
Neue Flächen für die Energiewende
Weißflächen - Analyse
Aufgrund der Flächenziele der Bundesregierung wird es uns ermöglicht, Potenzialflächen zur Windenergienutzung zu identifizieren und die Ausweisung als Windvorranggebiet voranzutreiben. Hierbei werden zunächst Ausschlusskriterien definiert, wie zum Beispiel gesetzliche Abstandsregelungen zur Wohnbebauung, Freileitungen, Naturschutzgebiete etc.
Alle nicht ausgeschlossenen Flächen ergeben die Weißflächen, welche dann anhand weiterer Kriterien bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit geprüft und bewertet werden.
Ein Windpark aus dem Nichts – Der Beginn eines Greenfield-Projekts
Greenfield- Projektierung
Die Projektierung auf der grünen Wiese wird als Greenfield-Strategie bezeichnet. Hierbei sind die Flächen bereits in der Regionalplanung als Windvorranggebiete ausgewiesen. Das Planungsrecht ist damit gegeben. Zur Planung werden zusammenhängende Flurstücke benötigt.
Effiziente Flächennutzung und Steigerung der Stromproduktion
Anlagen - Repowering
Unter „Repowering“ wird der Ersatz vorhandener, technisch veralteter, leistungs- und ertragsschwacher Windenergieanlagen durch moderne, leistungsfähigere und damit effizientere Anlagen verstanden. Seit den Anfängen der Windenergie hat sich die Technik rasant entwickelt. Im Zuge dessen wurden deutliche Verbesserungen im Hinblick auf die Schallemissionen sowie die Zuverlässigkeit im Rahmen des Betriebes der Anlagen erreicht. Weiterhin sind neue Anlagenmodelle deutlich leistungsstärker als ihre bis zu 20 Jahre alten Vorgänger. So kann auf derselben Fläche ein Vielfaches des bisherigen Stromertrages erwirtschaftet werden.