Natur- und
Artenschutz
Mit den erneuerbaren Energien im Einklang.
Wir leben in einer Welt des Wandels. Um die Sicherung unserer Lebensgrundlage zu gewährleisten, sind nicht zuletzt Anpassungen in unserer Energieversorgung unumgänglich. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist dabei die notwendige Voraussetzung zur Erreichung der gesetzten Klimaziele. Uns treibt die Überzeugung eines naturverträglichen Ausbaus an und wir sind uns der Verantwortung gegenüber der Natur und ihrer Arten sehr bewusst.
Natur- und Artenschutz hat Prioriät
Europa und Deutschland verfügen über ein umfängliches Umwelt-, Natur- und Artenschutzrecht. Darüber hinaus hat nahezu jedes Bundesland eigene Leitfäden für Artenschutz und Windkraft.
Windkraftprojekte können heutzutage nur genehmigt werden, wenn Sie ausführlich auf die möglichen Auswirkungen untersucht und zugleich geeignete Maßnahmen behördlich festgelegt worden sind. So wird sichergestellt, dass die betroffenen Arten und deren Individuen nicht gefährdet werden.
Enge Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden
Eine enge und transparente Zusammenarbeit mit den jeweiligen Naturschutzbehörden und -verbänden ist mit dem Start der Projektentwicklung für uns selbstverständlich. Mit diesem Vorgehen werden wichtige naturschutzfachliche Belange von Beginn an in unserer Planung berücksichtigt. Geeignete Maßnahmen (z.B. Ernte- und Mähabschaltungen, Ablenkflächen, Bauzeitenregelungen, Abschaltzeiten für Fledermäuse, etc.) werden frühzeitig mit den Behörden und weiteren Projektbeteiligten abgestimmt. Dabei haben wir stets die neuesten Technologien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Blick.
Unsere Prinzipien
Wir glauben an eine nachhaltige Zukunft und wollen im Rahmen der Energiewende bewusst unseren Teil zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen – lokal und global.
Eine transparente Zusammenarbeit mit Behörden und Gutachtern ermöglicht gute Lösungen im Sinne des Natur- und Artenschutzes.
Wir sind überzeugt, dass durch Zugewinn an Wissen und Technik die potenzielle Gefährdung windkraftsensibler und gefährdeter Arten signifikant abnimmt.
Ihre Ansprechpartnerin
Julia Ellersdorfer
Team Lead Environmental Management
[email protected]
+49 30 8632 362 66
3 Fragen an Julia
01. Wie stellt ihr sicher, dass der Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Schutz von Natur und Arten im Einklang bleibt?
„Bei Qualitas Energy ist es uns wichtig, erneuerbare Energien verantwortungsvoll auszubauen. Klimaschutz ist zu einem gewissen Teil immer auch Artenschutz, da der Klimawandel eine große Bedrohung für unzählige Arten in Deutschland und der Welt darstellt. Um aber den Ausbau der Windenergie nicht auf Kosten sensibler Arten vor Ort durchzuführen, ist die Betrachtung des Artenschutzes in unseren Projekten ein zentraler Punkt.
In unserer Projektarbeit streben wir eine enge und transparente Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörden und Fachgutachtern an, um die Auswirkung unserer Windprojekte detailliert zu kennen und so die bestmöglichen Lösungen zur Vermeidung bzw. Verringerung zu finden.
Wenn ein artenschutzrechtlicher Konflikt nicht mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden kann, werden wirksame artspezifische Maßnahmen mit Fachgutachtern und den Naturschutzbehörden festgelegt.
Dabei achten wir darauf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, gesetzliche und rechtliche Einordnungen sowie moderne Technologien anzuwenden, um einen naturverträglichen Ausbau sicherzustellen.“
02. Welche Herausforderungen begegnen dir in deiner Arbeit als Umweltmanagerin und wie löst ihr sie?
„Die Windenergie wird hin und wieder kritisch im Hinblick auf den Artenschutz betrachtet. Das kommt daher, dass sich das Bewusstsein für viele artenschutzrechtliche Belange erst in den letzten Jahrzehnten gebildet hat, so sind die älteren Bestandsanlagen alle ohne artenschutzrechtliche Schutzmaßnahmen in den Betrieb genommen wurden.
Zusätzlich wurden mit Hecken und Baumreihen im Windpark oft Strukturen geschaffen, die zu einer Attraktivierung der Fläche für beispielsweise sensible Fledermausarten geführt haben. Heute fließen erhebliche Zeit und Ressourcen in die sorgfältige Erfassung von Arten und die Umsetzung umfangreicher Schutzmaßnahmen – allein schon, um die Genehmigungsvoraussetzungen zu erfüllen.
Es ist von großer Bedeutung, den Artenschutz bei der Planung und dem Betrieb von Windenergieanlagen ernst zu nehmen, der Fokus sollte dabei sein, wie man Klimaschutz durch erneuerbare Energien und den Erhalt der biologischen Vielfalt gemeinsam erreichen kann.
Weitere Herausforderungen sind u.a. die Komplexität des Themas und die wissenschaftlichen Wissenslücken, die wir bei vielen Arten und deren Gefährdungen haben, was sich z.B. auch in den unterschiedlichen Vorgaben der Bundesländer zeigt. Aber auch hier werden durch Forschung, Dialog und innovative Lösungen immer wieder neue Wege für eine naturverträgliche Energiewende gefunden.“
03. Was kann jede und jeder Einzelne im Alltag tun, um aktiv zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beizutragen?
„Natürlich kann jeder für sich mit seinen Entscheidungen und Handlungen positiv zum Umweltschutz beitragen und die Gesellschaft ein klein wenig verbessern.
Dennoch sehe ich vor allem die Politik in der Verantwortung die Voraussetzungen weiterhin so zu gestalten, dass unsere Klimaziele inklusive des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, erreicht werden und unsere Stromproduktion unabhängig und klimaneutral erfolgt.
Fazit: Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir Klimaschutz und Naturschutz zusammen denken. Unternehmen, Politik und Gesellschaft müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten.“